
Jedes Jahr locken die Kanarischen Inseln zahlreiche Touristen an. Doch welche der sieben Inseln ist für wen geeignet?
Und wenn Sie der Tristess in unseren Breiten entfliehen möchten:
Auf den Kanarischen Inseln erwartet Sie im November ein mildes Klima mit Temperaturen über 20°C, langen sonnigen Tagen und warmem Wasser, das zum Schwimmen im Ozean einlädt. Die Nächte können jedoch kühler werden. Hier sind die durchschnittlichen Höchsttemperaturen für einige der größten Inseln:
Teneriffa Süd: Durchschnittlich 24,8°C (Höchsttemperatur) und 18,2°C (Tiefsttemperatur).
Gran Canaria: Durchschnittlich 24,2°C (Höchsttemperatur) und 18,1°C (Tiefsttemperatur).
Lanzarote: Durchschnittlich 24,2°C (Höchsttemperatur) und 17,2°C (Tiefsttemperatur).
Fuerteventura: Durchschnittlich 24°C (Höchsttemperatur) und 17,7°C (Tiefsttemperatur).
Und hier können Sie die für Sie schönste Insel wählen:
Fuerteventura – endlose Sandstrände
Fuerteventura wird oft mit endlosen Sandstränden assoziiert. Im Norden findet man Dünenstrände rund um den Hauptort Corralejo. Im Süden der Insel, egal ob an der Costa Calma, Jandia oder Esquinzo, ist dieses Flair nicht so stark präsent. Dort verbringen die Urlauber oft die meiste Zeit in ihren Hotels anstatt das dörfliche Leben zu genießen und zu erleben. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kanarischen Inseln, die schwarze Sandstrände haben, punktet Fuerteventura bei vielen Urlaubern mit seinem weißen Sand. Mit 14 Kilometern Länge besitzt der Cofete den längsten Strand aller Kanaren. Klimatisch betrachtet ist Fuerteventura die sommerlichste Kanareninsel. Der starke Wind kann etwas unangenehm sein, bietet aber optimale Bedingungen für Kite- und Windsurfer.
Lanzarote – die besondere Insel
Lanzarote, die kleinste der vier großen Kanarischen Inseln, wird gerne als etwas Besonderes hervorgehoben. Neben Lavafeldern gibt es viele Badeorte und auch Aktivurlauber sowie Kulturbegeisterte kommen auf ihre Kosten. Das Preisniveau ist etwas höher als auf den Masseninseln, und die Fluganbindung ist nicht ganz so gut. Die Insel erfreut sich vor allem bei Spaniern großer Beliebtheit. Was viele Deutsche nicht wissen: Lanzarote bietet auch viele helle Strände.
Teneriffa – die größte Insel
Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln und daher laut vieler Meinungen auch die abwechslungsreichste. „Hier finde ich alles auf einer Insel“, sagt Carmen Fernandez vom Spanischen Fremdenverkehrsamt. Die Insel ist grundsätzlich in den Norden und den Süden aufgeteilt. Im Süden steht vor allem klassischer Badeurlaub im Mittelpunkt. „Baden, Sonne, Strand, Hotelresorts, Promenaden – aber nicht viel mehr“, beschreibt Manuel Morales diesen Teil der Insel. Im deutlich grüneren Norden gibt es kaum Sandstrände, dafür ist Wandern angesagt. Die Insel wird vom Teide, dem höchsten Berg Spaniens, überragt. Für viele ist er allein schon ein Grund, die Insel zu besuchen. Neben Wandern und Sonnenbaden bietet Teneriffa auch eine faszinierende Hauptstadt, Freizeitparks und Golfplätze.
Canaria – die bevorzugte Wahl der Urlauber
Unter deutschen Urlaubern ist Gran Canaria die beliebteste Insel der Kanaren. Ähnlich wie Teneriffa ist Gran Canaria in einen nördlichen und einen südlichen Teil aufgeteilt. Der Norden ist kühler und feuchter, dafür aber auch grüner. Der Süden hingegen ist trockener, wärmer und sonniger. Deutsche Urlauber zieht es eindeutig in den Süden, insbesondere Gran wegen der dortigen Strände, allen voran Maspalomas. Aufgrund der vielen Apartments ist der Süden der Insel vor allem bei Familien sehr beliebt. Darüber hinaus lockt die Insel auch ein junges Party-Publikum an. Der Norden wird meistens nur für einen Ausflug genutzt, zum Beispiel in die Hauptstadt Las Palmas.
La Palma – die Insel der Entschleunigung
Wer keine Lust auf Massentourismus hat und nicht den ganzen Tag am Strand liegen möchte, ist hier genau richtig. Wanderer lieben La Palma, denn es gibt nur wenige größere Hotels.
La Gomera – das Anhängsel von Teneriffa
Im Gegensatz zu La Palma verfügt Gomera nicht über einen eigenen Flughafen. Die Insel profitiert jedoch von ihrer Nähe zu Teneriffa, von wo aus regelmäßig Jetboote fahren. Aus diesem Grund entscheiden sich einige Urlauber für eine Kombination beider Inseln. Auch hier gibt es viele Golfplätze.
El Hierro – die Insel der Aussteiger
El Hierro ist die kleinste und ursprünglichste der Kanarischen Inseln und wird auch als „Aussteigerinsel“ bezeichnet. Unter anderem befindet sich hier eines der kleinsten Hotels der Welt mit nur vier Zimmern. Hier kann man die Seele baumeln lassen und wandern, allerdings sind die Berge im Vergleich zu La Palma deutlich niedriger. Taucher kommen auf El Hierro ebenfalls auf ihre Kosten.
Das Wetter in diesem Sommer – Wie sind die Aussichten 2023?
Die Kanaren werden oft auch als Inseln des ewigen Frühlings bezeichnet. Deshalb sind sie auch für die „reiferen Semester“ sehr beliebt, weil die Belastungen für den Kreislauf oft geringer sind als in anderen Urlaubs-Hotspots.
Das Wetter ist fast immer gut. An fast 300 Tagen im Jahr scheint die Sonne, auf Gran Canaria sogar an 320 Tagen im Jahr. Lanzarote und Fuerteventura, die Nähe zu Afrika haben, sind tendenziell die wärmsten Inseln der Kanaren. Von April bis Oktober ist laut „reisemagazin“ die beste Reisezeit, weil es dann die wenigsten Niederschläge auf den sieben Inseln gibt. Badeurlaub ist auf den Kanaren das ganze Jahr über möglich – bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad.
In diesem Jahr sind die Temperaturen allerdings höher als im Mittel der vorherigen Jahre. „Klimawandel“? 😉
Von März bis Oktober sind allerdings nach wie vor die Bedingungen für Baden und Wassersport und für
Wandern und Radfahren optimal.
Einen Überblick über den allgemeinen Wetterverlauf im Jahr gibt die folgende Grafik.

Am Strand die Seele baumeln lassen, dem Schmuddelwetter entfliehen – Viele träumen vom Urlaub am Meer außerhalb der Hauptsaison. Und tatsächlich bieten sich vielfache Vorteile: Die Strände sind leerer, die Inseln bieten andere Natur als in den heißen Sommermonaten und auch die Preise sind um einiges günstiger.
